Liebig-Kopien - Identicals - Simili

 

 

Die Bezeichnung Liebig-Kopien ist für diese Bilder eigentlich nicht korrekt. Jeder Liebig-Sammler oder Interessierte weiß, daß zur Herstellung der Unmengen Liebig-Bilder zahllose Lithographen allein für die Liebig Compagnie tätig waren. Das ist auf den großen Erfolg des Produktes und die Beliebtheit der Sammelbilder zurück zu führen.

Allerdings war das nicht immer so. Den Beginn der Sammelbilder muß man um das Jahr 1870 suchen. Zu dieser Zeit kam die Idee der kostenlos an die Kinder der Kunden verteilten Bilder auf. Die Kinder brannten darauf, weitere Bilder und vollständige Serien zu bekommen und die Eltern gingen wieder in die selben Kaufhäuser. Eine Idee war geboren. Heute -über 130 Jahre später- werden Unsummen Geldes mit der Bilder-Sammelwut verdient. Man denke an Pokémon, Yu-Gi-Oh oder Panini. Eltern von heute werden sicher ebenso den Kopf über den Spaß der Kinder an diesen Bildern schütteln wie Eltern damals.

Zu Anfang wurden jedoch keine Aufträge an Lithographen vergeben. Vielmehr entwarfen Künstler eine kleine Zahl von Bildern und boten diese den verschiedensten Kaufhäusern an. Man konnte wählen, ob man den Namen seines Geschäfts auf der Vorderseite abgedruckt haben wollte, ob Werbung auf der Rückseite stehen sollte, oder aber auch nicht.

Auf dieser Seite sind einige Beispiele zu sehen. Diese Karten habe ich gekauft, wenn sich dazu Gelegenheit bot.

Nach bestem Wissen habe ich die korrespondierenden Nummern aus dem Sanguinetti-Katalog hinzugefügt.

Über zusätzliche Infos bin ich stets dankbar. mailto: tomlaufer@yahoo.com

Sanguinetti – Nummer:

0003:

    

0006:

      

0022:

      

0025:

   

0027:

 

0028:

  

0029:

      

      

    

    

    

0031:

    

0032:

 

0033:

  

0035:

    

      

0036:

 

0051:

     

0055:

    

      

0098:

  

   

0130:

  

0175:

????: