Francesco Carotta

Francesco Carotta bringt in seinem Buch “War Jesus Cäsar” ein ganz neues Thema zur Sprache, das so manchem Christen eine Gänsehaut angesichts seines jahrelang zelebrierten Glaubens bescheren wird.

Carottas These ist ebenso einfach wie spektakulär. Die den Römern nicht wohl gesonnenen Griechen verballhornten den ungeliebten Führer der konkurrierenden Großmacht. Über Julius Cäsar und seine Getreuen machten sich die Griechen in Theaterstücken lustig.

Carotta zeigt in seinem Buch die Parallelen zwischen verschiedenen Personen und Orten und ihren geschichtlichen Funktionen auf. Beispiele wären:

Julius Cäsar - Jesus Christus

Pompeius - Johannes der Täufer

Antonius - Simon Petrus

Kleopatra - Maria Magdalena

Nikomedes - Nikodemus

Lepidus - Pilatus

der Senat - das Synedrium

Gallia - Galiläa

Corfinium - Kapharnaum

Die Lektüre des Buches 510-seitigen Buches (davon knapp 150 Seiten Anmerkungen) erweist sich aufgrund der starken Lateineinflüsse und der Voraussetzung eines gewissen Bibelgrundwissens als gewöhnungsbedürftig, lohnt aber in jedem Fall.

Im Übrigen verteten andere Chronologiekritiker wie Heribert Illig und Uwe Topper durchaus Meinungen, die der von Francesco Carotta völlig oder zumindest teilweise widersprechen. Man darf gespannt sein, was neues herausgefunden wird.